Keynotes OMK13

Digital ist nicht böse! Mobile, Social, Everything – die digitale Veränderung der Old Economy

Referenten

Marina Häfliger-Stierli

Leiterin E-Commerce & Digital Marketing, SBB AG, Bern

Patrick Comboeuf

Leiter E-Business, SBB AG, Bern

Inhalt

Wie küsst man einen goldenen Giftfrosch zum Prinzen ohne selber Schaden zu nehmen? Die Macher der digitalen „Unterwegs Zuhause“-Welt der SBB haben genau dies in einem klassischen Unternehmen der Old Economy versucht, Sie erzählen von Herausforderungen, Scheitern, Erfolgen und Perspektiven, gewürzt mit Anekdoten, etwas Buzzword-Bingo und vielen zum Teil herzerwärmenden Kundenreaktionen.

Lernziele

Die Teilnehmer erkennen Chancen der digitalen Kommunikation. Sie erhalten Anstösse zum mutigen Gestalten eines digitalen Veränderungsprozesses in Unternehmen, im familiären und/oder akademischen Umfeld.
 

Herausforderungen der Digitalisierung aus Sicht der NZZ

Referent

Dr. Peter Hogenkamp

Leiter Digitale Medien, NZZ Mediengruppe, Zürich

Inhalt

Jedes Jahr soll eine andere Wunderwaffe die Medienwelt retten: 2011 war es das iPad, 2012 die «Paywall». Beide Hoffnungen waren zu eindimensional. Bis heute ist noch weitgehend ungeklärt, wie sich hochwertiger Journalismus in Zukunft refinanzieren soll. Die NZZ hat in den letzten drei Jahren diverse digitale Initiativen angeschoben und ist mit der Lancierung des Digital-Abos im Herbst 2012 als erster grosser deutschsprachiger Verlag vom Follower zum Leader geworden. Trotzdem sind die meisten Fragen auch für die NZZ noch offen. Insbesondere die, welche Rolle die Medienmarken in Zukunft eigentlich spielen werden. Das Referat zeigt die grossen Herausforderungen, vor dem die Verlage immer noch stehen, und zeigt einige Varianten von Antworten auf, die internationale Verlage gefunden haben.

Lernziele

Die Teilnehmer wissen, dass es ernst gilt für die Verlage, dass es nicht möglich ist, das bestehende Geschäftsmodell ins digitale Medium zu übertragen, dass die NZZ bereits einiges gemacht hat, dass das aber noch nicht reicht, dass man sich ganz grundsätzliche Überlegungen machen muss über die Zukunft der Medienmarken, von der noch recht vieles unklar ist.

Im Referat verwendete Produkte, erwähnte Unternehmen & Technologien

Ich zeige kurz die Beispiele:

  • Quartz, New York
  • La Presse, Montréal
  • Forbes, New York